Halsalm/Hintersee

Tourenbegleiter: Sebastian Binsteiner

„Der Wast lud ein, de Buam und a de Madl,
zur ersten Sommertour, mit blassen Wadl,
Die Halsalm war noch zugesperrt,
d`rum sind im Tal, wir eingekehrt,
Da wo wir jetzt sind, da is` recht schee,
in dem Gebiet vom Hintersee.“

Bei Traumwetter sind wir– 24 Personen – um 7.30 Uhr los gefahren, Richtung Berchtesgadener Land. Bei Innzell haben wir die Autobahn verlassen, in Schwarzbachwacht wurde abgebogen nach Langbrück, da sind wir nochmals rechts gefahren.

In Triebenbach (893 m) haben wir unsere Autos abgestellt. Unsere Tour begann in Richtung Halsalm. Einen wunderschöner Pfad führt uns nach oben, wo wir dann die Sicht zu den frisch verschneiten Bergen, allen voran das Hochkaltermassiv und die Reiteralpe, haben.

Senken wir unseren Blick nach unten, sehen wir den smaragdgrünen Hintersee, und einen Landschaft mit vielen Nuancen in grün.

Der Steig ist abwechslungsreich, mal Pfad, dann wieder eine Gruppierung von Treppenstufen, es queren kleine Bergbäche den Weg , die Alpenflora ist unerschöpflich, Blauer Enzian und Schusternagerl säumen unseren Weg, mit den vielen anderen Naturschönheiten in gelb und rot, die wir zu dieser Jahreszeit nicht missen wollen

Nach knapp 1 1/2 Stunden sind wir bei der Halsalm ( ca. 1211 m) angelangt, dass diese erst am 20.6. öffnet, haben wir vorher gewusst, deshalb haben sich alle eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken mitgenommen, welche jetzt beste Verwendung finden.

Mehrere Bänke sind für diese Rast „für uns“ bereitgestellt, so dass alle einen Sitzplatz zum „Brotzeit`ln“ finden, einige Kühe leisten uns Gesellschaft. Manche kamen näher, als wir eigentlich wollten. Doch konnte unser „Ranger Wast“ bestens mit den Vierbeinern umgehen, und denen verständlich machen, dass wir schon eine gewisse Distanz wollen.

Im Anschluss ging es wieder bergab, eine steile Straße war angesagt, hier wurden unsere Wadl und Oberschenkel so richtig getestet. Im schönen Gasthaus „ Auzinger“ – direkt an der Straße - sind wird dann eingekehrt und haben zu Mittag gegessen.

Darauf folgte ein weiterer Höhepunkt, wir wanderten entlang des idyllischen Hintersee`s , einige konnten es sich nicht verkneifen, in diesem noch sehr frischen Wasser eine kniehohe Kneippkur zu unternehmen.

Der anschließende Zauberwald ließ bei etwas Fantasie darauf schließen, dass man hier vielleicht mal einen Zwerg, eine Fee oder eine Nixe huschen sieht, eine Mitwanderin aus unseren Kreisen meinte: „Ich warte auf den Prinzen….????!!!!“

Es ging dann wieder eine gute Viertelstunde aufwärts, bis wir zum Ausgangspunkt und unseren Autos kamen.

9,5 km Gehstrecke, etwa 4 ¼ Stunden reine Gehzeit, gute Stimmung, das waren die Parameter dieser Tour. Es handelt sich hier um eine Rundtour um den Berg „Halskopf“, auf dessen Gipfel es keinen empfehlenswerten Weg gibt.

Beim Heimfahren war viel Verkehr auf den Straßen, viele Leute nutzten diesen Tag für irgendeine Aktivität, es war teilweise ein bisschen Geduld angesagt. Wer noch Lust hatte, konnte den Rest des Tages noch in einem Biergarten verbringen, oder eine stimmungsvolle Stunde mit dem Anblick des Vollmondes genießen.

Bericht: AK
Fotos: AK
Fotos: AF

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