Klettertour am Säuling am 17. Juli 2016

Die Woche über hat es bei uns viel geregnet und der Wetterbericht hat am Mittwoch noch für das Wochenende ein relativ gutes Wetter vorhergesagt. Somit hab ich fest am Samstag mit dem Anstieg zur Zugspitze und am Sonntag den Jubiläumsgrat geplant. Leider war es auf über 2500m sehr kalt und es hat oben erheblich gescheit, noch dazu wurde die Wettervorhersage Tag für Tag schlechter, somit blieb nur noch die Absage und eine Ersatztour musste gesucht werden.

Nach einigen Telefonaten hat sich die leichte Kletterei über den Zwölf Apostel Grat auf den Säuling in Füssen herauskristallisiert.

Zu fünft starteten wir um halb acht am Parkplatz in Pflach und gingen auf das Säulinghaus. Nach einer kurzen Pause ging es unter dem Zwölf Apostel Grat bis zur Staatsgrenze, von dort ging es sehr steil in leichter Kletterei zum Pilgerschrofen.

Am ersten Gipfel legten wir unsere Kletterausrüstung an und wir starten in leichter Kletterei über die Zwölf Apostel Grat zur Säulingwiese. Die herrliche Gratkletterei mit Blick auf der einen Seite ins Lechtal und auf der anderen Seite ins Füssener Seenland ist von der Aussicht einmalig.

Nach der Hälfte kommt der Blick auf Königs Ludwigs Märchenschloss Neuschwanstein noch dazu, da mussten wir schon aufpassen, dass wir vor lauter schauen den Blick auf den Weg verloren haben. Die Kletterei war nicht besonders schwierig, nur die drei Abstiege wären für uns ohne Abseilen nicht machbar gewesen.

Von der Säulingwiese sind es noch ca. zwanzig Minuten zum Gipfel des Säuling, der relativ viel begangen wird, was bei der Aussicht auch verständlich ist. Der Abstieg führte uns zum Säulinghaus in dem wir erst mal unseren Wasserverlust ausgleichen konnten. Am Säulinghaus hatten wir noch eine wunderbare Aussicht auf die Westwand vom Säuling in der drei Seilschaften eine anspruchsvolle Kletterei gingen.

Der Abstiegsweg war dann der gleiche wie wir zum Säulinghaus aufgestiegen sind. Am Parkplatz angekommen konnten wir den ganzen zwölf Apostel Grat bewundern den wir abgegangen sind.

Es waren sich alle einig, dass es eine tolle Ersatztour für den Jubiläumsgrat war, noch dazu sahen wir die Zugspitze wegen Wolken nicht ein einziges Mal und wir hatten ab der Hälfte vom Grat herrliches Sommerwetter.

Es waren dabei: Marianne, Schorsch, Marion, Robert und Sepp.

Sepp Gaigl

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