Mittwochstour Brecherspitz am 14. Juni 2017

Pünktlich um 7 Uhr startete in Haag eine große Wandergruppe.
Wir waren 19 Personen und auf dem Weg stiegen nochmal 2 Wanderer zu. 
Insgesamt 21 Personen machten sich mit den Gemeindebus und drei PKWs auf den Weg nach Neuhaus bei Schliersee.
 
Vom Parkplatz in Neuhaus (850 hm) wandern wir zuerst ein kurzes Stück Teerstraße und folgen dann der Grünseestraße um an den Berg Fuß zu gelangen. Dort beginnt die Forststraße, der wir durch den dichten Dürnbachwald folgen, bis wir rechts einen schmalen, steilen Steig durch den Wald nehmen. Durch zwei zeitsparender Abkürzer gewannen wir, zwar sehr schweißtreibend, schnell an Höhe. Weiter auf der Forststraße bis hinauf in das weite freie Hochtal am Ende des Ankelgrabens. Bei der Ankelalm auf 1311hm kurze Trinkpause und natürlich ein Gruppenbild! Die Sennerin war so nett und fotografierte uns - wir wollen ja am Ende unserer Rundtour noch bei ihr einkehren.

Nach der Alm weist uns ein Schild links hinauf auf die sogenannte Brecherschneid. Auf dem bald steiler werdenden Steig eröffnen sich reizvolle Ausblicke. Blick auf den Schliersee und eine vielfältige Blumenpracht auf den Wiesen - ein gigantisches Panorama. Gegenüberliegend sehen wir schon den Grat und die Freudenreichkapelle, über den wir dann wieder zurückgehen.
Also voll motiviert geht‘s weiter. Durch Latschengestrüpp steigen wir über den Brecherspitz-Nordgrat auf, zuletzt über ein paar Felsabsätze, hinauf zum Gipfelkreuz auf 1683 hm.
Am Gipfel angekommen genießen wir das weite Bergpanorama mit Blick zum Spitzingsee, Schliersee und Tegernsee. Da lässt es sich gut Brotzeit machen….
Nach einer ausgiebigen Pause ging‘s mit neuer Kraft weiter mit unserer Gipfelrunde, nach steilem Abstieg und teilweise drahtversicherten Stellen ging‘s am Grat entlang zur "Freudenreichkapelle ", dort natürlich wieder Gruppenfotos - mit  so einem Motiv im Hintergrund - das muss sein. Nach einem steilen felsigen Abstieg erreichen wir den Wanderweg der uns wieder zurück zur Ankelalm führt. Dort kehren wir, nach insgesamt 5h Gehzeit, ein.
Wir stärken uns mit Getränken, Käse-und  Wurstspezialitäten wie Gamswurz. Kaffee und die hausgemachte  Kuchen waren auch nicht zu verachten. Alles war sehr „lecker“. Die Alm sehr liebevoll eingerichtet. Das Essen wurde auf selbst getöpfertem Geschirr serviert. Freilaufende Hühner, Kühe, Ochsen (die von einer sehr netten Sennerin betreut werden) und der Blick auf unsere Rundtour rundeten den Aufenthalt ab.
Bevor wir losgehen noch schnell eine Ansichtskarte für unsere Chronik.
Frisch gestärkt traten wir den Abstieg an. Den legten wir, um unsere Knie zu schonen, auf der Forststraße zurück.
Am Parkplatz gut angekommen gab‘s noch an einem Bachlauf eine kleine Erfrischung für unsere Füße.
Obwohl der Wetterbericht einen heißen Tag voraussagte, war es immer leicht bedeckt, so dass es von den Temperaturen sehr angenehm war.
Es war eine teilweise anspruchsvolle, aber sehr abwechslungsreiche Tour die uns alle begeistert hat.
Zufrieden mit so einen schönen Tag fuhren wir wieder nach Hause!

Bericht: Helga Brodina
Tourenbegleiter: Anderl Flicker
Fotos: Anderl Flicker

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